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B.Z. Berlin

"Szenekunde Sport": Diese Berliner Fan-Gruppen sind besonders gewaltbereit

Ob Fußball-, Eishockey- oder Basketballspiele – wer als Fan(-Gruppe) Stress mit der Polizei bekommt, hat gute Chancen mit seinen persönlichen Daten in der Berliner Polizei-Datei „Szenekunde Sport“ zu landen. 1279 Personen sind in dem Computersystem zurzeit gespeichert.

1279 Personen sind in dem Computersystem zurzeit gespeichert. Hertha-Anhänger führen die Liste mit 527 Einträgen an. Erstmals wurde auch bekannt, welche Fangruppierungen aus polizeilicher Sicht als besonders gefährlich gelten. Demnach ist vor allem die Hooligan-Gruppe „Kaliber 030“ im Fokus der Behörde: von den gezählten 41 Mitgliedern gelten lediglich neun als gewaltbereit (Kategorie B), hingegen 32 als gewaltsuchend (Kategorie C). Es folgt die „Brigade Köpenick“ mit 36 Personen, davon zählen laut Polizei 31 zur Kategorie C. Platz drei teilen sich die „Freunde der 3. Halbzeit“ (25 Personen) sowie „Young & Free“ (25 Personen) mit jeweils 24 Kat-C-Fans (siehe Liste).

Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf Anfrage des Abgeordneten Niklas Schrader (Linke) hervor. Die größten Fanverbindungen in der Polizei-Datei sind demnach das „Wuhlesyndikat“ (66 Personen), die „Hammerhearts“ (50) sowie die „Fraktion H 06“ (43). Insgesamt registrierten die LKA-Beamten 88 gewaltsuchende Fans beim BFC Dynamo, 79 bei Hertha und 66 beim 1. FC Union. „Die Entscheidung der Einstufung in die Kategorien B und C erfolgt nach Beurteilung des Einzelfalls auf Basis der Erkenntnisse aus Ermittlungsverfahren sowie polizeilichen Erkenntnissen in Zusammenhang mit Sportereignissen“, heißt es von Staatssekretär Torsten Akmann.

Von allen in der Datei „Szenekunde Sport“ gespeicherten Personen haben 254 den zusätzlichen Vermerk „Gewalttäter Sport“. Und: Trotz Corona-Pandemie und Zuschauerverboten füllt sich die Datei stetig: Seit Juli 2019 wurden 133 Personendatensätze neu angelegt – seit Januar in diesem Jahr kamen davon 95 Einträge hinzu.

 

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"Szenekunde Sport": Diese Berliner Fan-Gruppen sind besonders gewaltbereit

Ob Fußball-, Eishockey- oder Basketballspiele – wer als Fan(-Gruppe) Stress mit der Polizei bekommt, hat gute Chancen mit seinen persönlichen Daten in der Berliner Polizei-Datei „Szenekunde Sport“ zu landen. 1279 Personen sind in dem Computersystem zurzeit gespeichert.

1279 Personen sind in dem Computersystem zurzeit gespeichert. Hertha-Anhänger führen die Liste mit 527 Einträgen an. Erstmals wurde auch bekannt, welche Fangruppierungen aus polizeilicher Sicht als besonders gefährlich gelten. Demnach ist vor allem die Hooligan-Gruppe „Kaliber 030“ im Fokus der Behörde: von den gezählten 41 Mitgliedern gelten lediglich neun als gewaltbereit (Kategorie B), hingegen 32 als gewaltsuchend (Kategorie C). Es folgt die „Brigade Köpenick“ mit 36 Personen, davon zählen laut Polizei 31 zur Kategorie C. Platz drei teilen sich die „Freunde der 3. Halbzeit“ (25 Personen) sowie „Young & Free“ (25 Personen) mit jeweils 24 Kat-C-Fans (siehe Liste).

Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf Anfrage des Abgeordneten Niklas Schrader (Linke) hervor. Die größten Fanverbindungen in der Polizei-Datei sind demnach das „Wuhlesyndikat“ (66 Personen), die „Hammerhearts“ (50) sowie die „Fraktion H 06“ (43). Insgesamt registrierten die LKA-Beamten 88 gewaltsuchende Fans beim BFC Dynamo, 79 bei Hertha und 66 beim 1. FC Union. „Die Entscheidung der Einstufung in die Kategorien B und C erfolgt nach Beurteilung des Einzelfalls auf Basis der Erkenntnisse aus Ermittlungsverfahren sowie polizeilichen Erkenntnissen in Zusammenhang mit Sportereignissen“, heißt es von Staatssekretär Torsten Akmann.

Von allen in der Datei „Szenekunde Sport“ gespeicherten Personen haben 254 den zusätzlichen Vermerk „Gewalttäter Sport“. Und: Trotz Corona-Pandemie und Zuschauerverboten füllt sich die Datei stetig: Seit Juli 2019 wurden 133 Personendatensätze neu angelegt – seit Januar in diesem Jahr kamen davon 95 Einträge hinzu.

 

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