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Aktuelle Pressemeldungen


Neue Waffe: Polizeigewerkschaft will Taser an Politikern testen

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin sucht nach Test-Piloten für den behördlichen Elektroschocker. Dazu hat die Gewerkschaft hat eine Umfrage auf Twitter gestartet und darin vier Politiker zum Abschuss mit dem Taser freigegeben – und erntet jetzt einen gewaltigen Shitstorm.

 

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch, die Bundestagsabgeordnete Renate Künast (Grüne), die Landtagsabgeordnete von Sachsen-Anhalt, Henriette Quade (Linke), und der Berliner Abgeordnete Christopher Lauer (SPD) stehen zur Wahl.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin sucht nach Test-Piloten für den behördlichen Elektroschocker. Dazu hat die Gewerkschaft hat eine Umfrage auf Twitter gestartet und darin vier Politiker zum Abschuss mit dem Taser freigegeben – und erntet jetzt einen gewaltigen Shitstorm.

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch, die Bundestagsabgeordnete Renate Künast (Grüne), die Landtagsabgeordnete von Sachsen-Anhalt, Henriette Quade (Linke), und der Berliner Abgeordnete Christopher Lauer (SPD) stehen zur Wahl.

Der Tweet von der DPoLG ist wirklich missverständlich und entzürnt das Netz. Gar von Folter ist die Rede. „Hier sieht man, warum man der Polizei keine Taser anvertrauen sollte“, zürnt Felix Grieswald. Maria Herberg schreibt: „Hat die Polizeigewerkschaft den Verstand verloren.“ Und Niklas Schrader fragt sich: „Soll man Leuten, die solche Witze machen, Taser in die Hand geben?“

Protest der Politiker

Selbst dem nominierten Christoph Lauer (SPD) Twitter-Name „@Schmidtlepp“, geht dabei der Humor verloren, er schreibt: „Die @DPolGBerlin möchte immer, dass Polizisten mit Würde, Respekt und Anerkennung behandelt werden und macht dann selbst sowas.“ Lauer überlegt, einen Anwalt einzuschalten.

Renate Künast twittert: „Wer sich auskennt weiß, dass @DPolG zum Glück verschwindend klein ist.“ Ihre Linke-Kollegin Henriette Quade ist verstimmt: „Danke! Tasert euch selbst @DPolGBerlin !“

Der Tweet wurde zwar gleich nach den ersten Wut-Tweets gelöscht, doch die User hatten Screenshots von der Umfrage gesichert und posteten weiter.

Chef der Gewerkschaft verteidigt Post

Eigentlich habe die Gewerkschaft was ganz anderes sagen wollen. Chef Bodo Pfalzgraf: „Ich stelle mich voll und ganz hinter unsere Kollegen vom Twitter-Team. Wir wollten die Politiker, die den Taser-Einsatz kritisierten, eigentlich nur ermuntern, sich selbst mal daran auszuprobieren.“

Künast, Lauer, Quade hatten sich in der Vergangenheit gegen eine allgemeine Taser-Bewaffnung der Berliner Polizisten ausgesprochen. Oder war es vielleicht doch eine Retoure-Kutsche auf den frechen Lauer-Tweet zu Polizei-Schüssen nach den Messer- und Axt-Angriffen der vergangenen Woche? „Langsam entsteht bei mir der Eindruck, die @Polizeiberlin schießt jetzt so lange jede Woche auf einen Mann mit Messer, bis der Taser da ist.“

Doch warum in der Reihe der Kritiker auch die AfD-Kandesvorsitzende Beatrix von Storch nominiert wurde bleibt unklar. Denn der Taser ist schließlich ein ausgesprochenes Lieblingskind ihrer Partei.


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Neue Waffe: Polizeigewerkschaft will Taser an Politikern testen

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin sucht nach Test-Piloten für den behördlichen Elektroschocker. Dazu hat die Gewerkschaft hat eine Umfrage auf Twitter gestartet und darin vier Politiker zum Abschuss mit dem Taser freigegeben – und erntet jetzt einen gewaltigen Shitstorm.

 

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch, die Bundestagsabgeordnete Renate Künast (Grüne), die Landtagsabgeordnete von Sachsen-Anhalt, Henriette Quade (Linke), und der Berliner Abgeordnete Christopher Lauer (SPD) stehen zur Wahl.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin sucht nach Test-Piloten für den behördlichen Elektroschocker. Dazu hat die Gewerkschaft hat eine Umfrage auf Twitter gestartet und darin vier Politiker zum Abschuss mit dem Taser freigegeben – und erntet jetzt einen gewaltigen Shitstorm.

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch, die Bundestagsabgeordnete Renate Künast (Grüne), die Landtagsabgeordnete von Sachsen-Anhalt, Henriette Quade (Linke), und der Berliner Abgeordnete Christopher Lauer (SPD) stehen zur Wahl.

Der Tweet von der DPoLG ist wirklich missverständlich und entzürnt das Netz. Gar von Folter ist die Rede. „Hier sieht man, warum man der Polizei keine Taser anvertrauen sollte“, zürnt Felix Grieswald. Maria Herberg schreibt: „Hat die Polizeigewerkschaft den Verstand verloren.“ Und Niklas Schrader fragt sich: „Soll man Leuten, die solche Witze machen, Taser in die Hand geben?“

Protest der Politiker

Selbst dem nominierten Christoph Lauer (SPD) Twitter-Name „@Schmidtlepp“, geht dabei der Humor verloren, er schreibt: „Die @DPolGBerlin möchte immer, dass Polizisten mit Würde, Respekt und Anerkennung behandelt werden und macht dann selbst sowas.“ Lauer überlegt, einen Anwalt einzuschalten.

Renate Künast twittert: „Wer sich auskennt weiß, dass @DPolG zum Glück verschwindend klein ist.“ Ihre Linke-Kollegin Henriette Quade ist verstimmt: „Danke! Tasert euch selbst @DPolGBerlin !“

Der Tweet wurde zwar gleich nach den ersten Wut-Tweets gelöscht, doch die User hatten Screenshots von der Umfrage gesichert und posteten weiter.

Chef der Gewerkschaft verteidigt Post

Eigentlich habe die Gewerkschaft was ganz anderes sagen wollen. Chef Bodo Pfalzgraf: „Ich stelle mich voll und ganz hinter unsere Kollegen vom Twitter-Team. Wir wollten die Politiker, die den Taser-Einsatz kritisierten, eigentlich nur ermuntern, sich selbst mal daran auszuprobieren.“

Künast, Lauer, Quade hatten sich in der Vergangenheit gegen eine allgemeine Taser-Bewaffnung der Berliner Polizisten ausgesprochen. Oder war es vielleicht doch eine Retoure-Kutsche auf den frechen Lauer-Tweet zu Polizei-Schüssen nach den Messer- und Axt-Angriffen der vergangenen Woche? „Langsam entsteht bei mir der Eindruck, die @Polizeiberlin schießt jetzt so lange jede Woche auf einen Mann mit Messer, bis der Taser da ist.“

Doch warum in der Reihe der Kritiker auch die AfD-Kandesvorsitzende Beatrix von Storch nominiert wurde bleibt unklar. Denn der Taser ist schließlich ein ausgesprochenes Lieblingskind ihrer Partei.


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