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Aktuelle Pressemeldungen


Tagesspiegel

Umstrittenes Kürzel: AfD und Linke streiten über Aufkleber im Parlament

Weil ein bei Linksextremen beliebtes Kürzel in den Reihen der Linksfraktion auftaucht, wähnt die AfD einen Skandal. Ein auf der Rückseite des Laptops eines Linken-Abgeordneten angebrachter Aufkleber mit dem Aufdruck "ACAb" sorgt für Streit im Berliner Abgeordnetenhaus. Der Hintergrund leuchtet ein.

Ein auf der Rückseite des Laptops eines Linken-Abgeordneten angebrachter Aufkleber mit dem Aufdruck "ACAb" sorgt für Streit im Berliner Abgeordnetenhaus. Während der AfD-Abgeordnete Karsten Woldeit den Linken "Verfassungsfeindlichkeit" unterstellte, reagierte Niklas Schrader, innenpolitischer Sprecher der Linken-Fraktion, mit dem Satz: "Denunziationsversuch des Kunstbanausen gescheitert".

Der AfD-Abgeordneten Karsten Woldeit hatte den Streit mit einem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Screenshot aus einem Beitrag des "Rundfunk Berlin-Brandenburg" gestartet.

Die Kritik der AfD entfacht sich an der Abkürzung "ACAb". Das Kürzel steht für den unter Linksextremisten kursierenden Ausdruck "all cops are bastards", übersetzt "alle Bullen sind Schweine". Weil die Parole in extremistischen Kreisen verwendet wird, wittert die AfD einen Skandal.

Auf Hinweise, dass es sich bei dem Aufkleber um eine Aktion des Chaos Computer Clubs (CCC) handele, reagierte Woldeit mit den Worten: "Das Relativieren können Sie sich sparen!"

Tatsächlich fällt die Verwendung der Abkürzung durch die Internet-Aktivisten wohl in den Bereich des kalkulierten Tabubruchs, wie ihn sonst die AfD praktiziert und sogar zur Strategie erklärt hat. Der CCC München erklärt auf seiner Homepage: "»All Colours Are Beautiful« ist eine Eigenentwicklung des CCC München."

Dabei handele es sich um eine Lichtinstallation, die schon Jahre alt ist. Die bislang größte Installation sei von August bis November 2010 in München installiert gewesen.

Unklar bleibt, wem der mit dem Aufkleber versehene Laptop gehört. Eine Nachfrage dazu ließ Woldeit unbeantwortet, auch auf dem veröffentlichten Foto ist der Besitzer oder die Besitzerin nicht zu erkennen.
 

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Umstrittenes Kürzel: AfD und Linke streiten über Aufkleber im Parlament

Weil ein bei Linksextremen beliebtes Kürzel in den Reihen der Linksfraktion auftaucht, wähnt die AfD einen Skandal. Ein auf der Rückseite des Laptops eines Linken-Abgeordneten angebrachter Aufkleber mit dem Aufdruck "ACAb" sorgt für Streit im Berliner Abgeordnetenhaus. Der Hintergrund leuchtet ein.

Ein auf der Rückseite des Laptops eines Linken-Abgeordneten angebrachter Aufkleber mit dem Aufdruck "ACAb" sorgt für Streit im Berliner Abgeordnetenhaus. Während der AfD-Abgeordnete Karsten Woldeit den Linken "Verfassungsfeindlichkeit" unterstellte, reagierte Niklas Schrader, innenpolitischer Sprecher der Linken-Fraktion, mit dem Satz: "Denunziationsversuch des Kunstbanausen gescheitert".

Der AfD-Abgeordneten Karsten Woldeit hatte den Streit mit einem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Screenshot aus einem Beitrag des "Rundfunk Berlin-Brandenburg" gestartet.

Die Kritik der AfD entfacht sich an der Abkürzung "ACAb". Das Kürzel steht für den unter Linksextremisten kursierenden Ausdruck "all cops are bastards", übersetzt "alle Bullen sind Schweine". Weil die Parole in extremistischen Kreisen verwendet wird, wittert die AfD einen Skandal.

Auf Hinweise, dass es sich bei dem Aufkleber um eine Aktion des Chaos Computer Clubs (CCC) handele, reagierte Woldeit mit den Worten: "Das Relativieren können Sie sich sparen!"

Tatsächlich fällt die Verwendung der Abkürzung durch die Internet-Aktivisten wohl in den Bereich des kalkulierten Tabubruchs, wie ihn sonst die AfD praktiziert und sogar zur Strategie erklärt hat. Der CCC München erklärt auf seiner Homepage: "»All Colours Are Beautiful« ist eine Eigenentwicklung des CCC München."

Dabei handele es sich um eine Lichtinstallation, die schon Jahre alt ist. Die bislang größte Installation sei von August bis November 2010 in München installiert gewesen.

Unklar bleibt, wem der mit dem Aufkleber versehene Laptop gehört. Eine Nachfrage dazu ließ Woldeit unbeantwortet, auch auf dem veröffentlichten Foto ist der Besitzer oder die Besitzerin nicht zu erkennen.
 

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